NGORONGORO CONSERVATION AREA

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Die Ngorongoro Conservation Area ist kein Nationalpark, sondern ein ausgewiesenes Schutzgebiet, welches unter unabhängiger Verwaltung die Landschaften, Ökosysteme und Siedlungsrechte der ansässigen Maasai auf 8000 qkm bewahrt.
Bereits 1978 wurde dem Gebiet der UNESCO-Status anerkannt, drei Jahre später bekam es den Titel eines International Biosphere Reserve zugesprochen.

Das Schutzgebiet umfasst mehrere Ökosysteme, von Regenwäldern über Graslandschaften hin zu extensiven Ebenen, angrenzend an die Serengeti. Das Herzstück bildet der namengebende 265 qkm große Ngorongoro-Krater, und das nordöstlich der Kaldera gelegene Krater-Hochland. Mit dem Olmoti und Empakai erheben sich zwei weitere Vulkane in diesen Landstrichen, denen in der Großen Migration als Sammelpunkt der Herden eine Schlüsselfunktion zukommt.

Der Ngorongoro- Krater ist ein weltweit einzigartiges Ökosystem, ein Mikrokosmos, eine Art “Mini-Afrika”!
Die Entstehungsgeschichte erklärt die Bildung dieses imposanten Naturspektakels. Die obere Kappe des Vulkans stürzt ein und hinterlässt einen gestutzten Kegel mit einem 16-20 km im Durchmesser messenden Becken. Die sich entwickelnde Savanne wird zur Heimat fast aller Tierarten, die in der Region heimisch sind. Nur Giraffen würden keine Nahrung finden und sind nicht anzutreffen.

Vom bis zu 2300m hohen Kraterrand erschliesst sich somit ein atemberaubender Blick auf ein weites Spektrum der ostafrikanischen Tierwelt. Folgerichtig ermöglicht die hohe Konzentration an Wildtieren in einem begrenzt großen Raum eine verhältnismäßig schnelle und einfache Sichtung.

Der Krater ist ein faszinierendes Gebiet, wobei man sich aber auch der anderen Touristen bewusst sein muss, die der Krater aufgrund seiner erfolgversprechenden Tierbeobachtungen anzieht.
Die limitierte Größe des Beckens lässt weiterhin nicht mehr als sechs Stunden Fahrt zu, weshalb wir empfehlen, nur einen Tag hier zu verbringen, bevor die Reise weitergeht.