Kilwa

5 Activities - Dhow Trip 1_

Kilwa Masoko (der Markt von Kilwa), ein ruhiges Dorf in der zentralen Küstenregion ist mit seinem weißen Sandstrand und türkisfarbenen Meer der ideale Ort, den Urlaub mit einigen entspannten Strandtagen abzurunden.

Kilwa, the fort

Kilwa, the fort

Ein wenig abgelegen von den Touristenpfaden liegt mit Kisiwana Kilwa (den Kilwa Inseln) die unbekannte Perle der ostafrikanischen Küste. Nur noch ein paar wenige Fischer leben auf den Inseln, welche die ältesten islamischen Ruinen Afrikas beherbergen. Verlassen und wenig besucht erinnern sie an die glorreiche Geschichte der Inselgruppe. Als Knotenpunkt des weltumspannenden Goldhandels zog es viele arabische Händler nach Kilwa, um Geschäfte mit Afrika, Europa und Fernost zu machen. Zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert erreichte Kilwa den Höhepunkt seiner Macht und erstreckte sich von Sansibar bis Sofala, von Somalia bis Mosambik.
Die ersten europäischen Eroberer versetzten den reichen Küstenstädten jedoch einen schweren Schlag. Anstatt eine Geschäftbeziehung mit den reichen Handelszentren Ostafrikas aufzubauen, strebten die Portugiesen danach, sie zu erobern und kontrollieren. Auf diesem Weg wurden allerdings auch die Handelswege von Gold und Elfenbein stark beeinträchtigt, da nun Anlaufpunkte fehlten, um die Waren aus dem Inneren des Kontinents zu liefern. Stattdessen florierte ein neuer Markt – der Sklavenhandel. Vasco da Gama erreicht die Küste 1502 und beendet somit die erste Phase der Kolonisierung durch die Swahili. Ein Besuch auf Kilwa kommt einer Reise in die Vergangenheit gleich, obwohl nicht überall der historische Glanz verströmt wird, den diese Insel einmal hatte.