Eyasi-See und Jäger der Hadzabe

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Der Eyasi-See und dessen Umgebung im südöstlichen Hochland des Ngorongoro ist die Heimat der Hadzabe Buschmänner, einer ethnischen Gruppe, die ihr Überleben ohne jegliche landwirtschaftliche Tätigkeit sichert.
Wie bei unseren frühesten Vorfahren kommen ausschließlich Pfeil und Bogen, sowie das Sammeln von Pflanzen, Beeren und Früchten zur Anwendung, um Nahrung für die kleinen umherziehenden Gruppen zu finden.

Ein faszinierender Gedanke, dass sich der Lebensstil dieser Menschen in den 200.000 Jahren, seit erstmals Homo sapiens im Rift Valley auftrat, nicht geändert hat!
Hier besteht die außergewöhnliche Möglichkeit, sie zu treffen, kennenzulernen, gemeinsam am frühen Morgen jagen zu gehen und so einen Einblick in ein archaische Leben zu bekommen, welches die Vorfahren aller Menschen der Erde einst gelebt haben.

Wir möchten ausdrücklich betonen, dass es sich um eine authentische Begegnung handelt, keine Zurschaustellung altertümlicher Lebenweisen zum touristischen Zweck.

In der Region leben auch polygame Datoga, Hirten, die mitsamt ihrer Tiere vom Horn von Afrika gekommen sind. Es ist möglich, ein indigenes Dorf zu besuchen, dessen Schmied noch mit althergebrachten Techniken Eisenwaren herstellt, u.a. auch Pfeilspitzen, die mit den benachbarten Hadzaba für Tierhäute und Honig getauscht werden.

Der Eyasi-See ist wahrhaftig ein magischer Ort, besucht von nur wenigen Touristen, die aber mit bewegenden Erinnerungen zurückkehren.